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Geschichte

Kranich-Informationszentrum

 

Kirche am Welsetal

 

Krummer See

 

Friedrichswalde

 

Um ein Abdriften des Wildes in die Uckermark zu vermeiden, wurde ein Wildzaun errichtet. Da dieser Zaun aus geflochtener Weide und Lehm bestand, war eine ständige Instandhaltung dieses Zaunes notwendig. So genannte Zaunsetzerstellen waren für dessen Instandhaltung verantwortlich. Zwei dieser Zaunsetzerstellen waren Ausgangspunkt der Besiedlung der Gemeinde Friedrichswalde.

Der heute schön und großzügig angelegte Ort ist ein Ergebnis der geplanten Ansiedlung vom „Alten Fritz“. Er selbst entwarf die Grundstruktur der noch heute erhaltenen Besiedlung mit der Kirche im Zentrum. Die Besiedlung und die allgemeine Wirtschaft sollten erhöht  werden. Im Mai 1748 erhielt der Amtmann Georg Krause aus Grimnitz den Befehl von König Friedrich II. Kolonistenfamilien dort anzusiedeln. Das war die Geburtsstunde von Friedrichswalde. Sie kamen aus der Kurpfalz und waren vom preußischen König durch ein öffentliches Gebot  angeworben worden. 

 

Die ersten Jahre waren schwer, oft reichte es im Winter kaum für das Futter der Tiere. Die vollständige Liste der 30 Kolonisten ist überliefert und einige Namen sind heute noch geläufig: Köhler, Dörr, Baumann, Förder, Heilmann, Jost, Schneider und Liesfeldt. Seitdem war die Landwirtschaft dominierend, aber stets verfüge Friedrichswalde auch über ausgeprägtes 

Handwerk und Gewerbe. Berühmtheit erlangte der Ort durch die Herstellung von Holzartikeln wie Holzschuhe, Krebskörbe und Kaliten (Proviantkörbe der Land- und Waldarbeiter). Der Ort wurde verkehrstechnisch erschlossen. 1889 wurde die Eisenbahnstrecke Eberswalde-Templin in Friedrichswalde eingeweiht. In die unmittelbare Zeitpolitik wurde Friedrichswalde einbezogen, als es Ausgangspunkt für Göring zu seinem Carinhall wurde. Viele standen dort in Lohn und Brot.

 

Parlow-Glambeck

 

Beide Orte, Parlow und Glambeck sind 1957 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen worden. Schon in früher Zeit, als der Ort Parlow noch Schmelze hieß, entstand hier die "Grimnitzer Schmelze", eine Pottasche-Siederei, in deren Nähe landwirtschaftliche Höfe angesiedelt wurden. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit dem heute nicht mehr auf einer Karte zu findenden Dorf Mellin verbunden.

Als die Melliner um 1869 nach Amerika auswanderten, kaufte der Besitzer von Schmelze Haus und Hof sowie das gesamte Ackerland auf, schlug es seinem Besitz zu und nannte es fortan Parlow. In der Folge entstand ein ansehnliches Herrenhaus als Mittelpunkt eines herrschaftlichen Landbesitzes in der Uckermark.

 

Wie bei so vielen Orten im Bereich der Schorfheide ist die Geschichte von Glambeck in Dunkel gehüllt.

Das Wort heißt aus dem slawischen übersetzt soviel wie „Tiefer See“. Erstmals taucht der Name 1348 auf, damit ist Glambeck eine der ältesten Siedlungen im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

 

Ursprünglich gehörte das Dorf zum Streubesitz des Klosters Chorin, das die Mühle in Ordnung brachte und im nahe gelegenen See eine groß angelegte Fischerei betrieb. In seiner Geschichte ging die kleine Gemeinde durch viele Besitzerhände.

Von 1862 bis 1945 war Glambeck und sein Gut in den Händen der Familie von Redern-Görlsdorf. Nach 1945 beginnt der rapide Abstieg. Das schöne Schloss wurde abgerissen und der Park verwilderte. Jetzt erinnert man sich aber wieder der herrlichen Umgebung, der Bademöglichkeiten im See und der Möglichkeit der Wanderung durch die unberührte Natur.

 

 

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